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LITERARISCHER LENZ IN CENTROPE 2017

Datum: 
Do 18.05.2017
Uhrzeit: 
19 Uhr

 

Literarischer Lenz in Centrope 2017

 

Die Dokumentationsstelle für ost-und

mitteleuropäische Literatur lädt ein

 

 

Moderation:

Ludvík Kavín, Fabiola Erőd, Katalin Blaskó

Interpreten:
Fabiola Erőd, Miriam Gardavský, Marlene Hauser,
Lukas Meixner, Izabella Radić, Moritz Wildburger
 
19.00 Eröffnung

19.30

Edith Kneifl (Wien) „Tot bist du mir lieber“ [Mrtvý mam ty viac rad]

20.00

Gábor Schein (Budapest)

20.30

Ilija Trojanow (Wien) "Macht und Widerstand"

21.00

Petr Borkovec (Černošice)

21.30

Michal Hvorecký (Bratislava) "Wilsonov"

22.00 Buffet

 

 

 
Edith Kneifl wurde am 1. Jänner 1954 in Wels (Oberösterreich) geboren. Sie gilt als wichtigste und erfolgreichste Kriminalautorin Österreichs; ihre Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Edith Kneifl verbrachte Kindheit und Jugend in
Lenzing/Oberösterreich. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Vöcklabruck studierte Edith Kneifl zwischen 1973 und 1980 an der Universität Wien Psychologie und Ethnologie, wo sie 1980 zum Dr. phil. promovierte. Anschließend arbeitete sie bei der interministeriel-len Arbeitsgruppe zur Behandlung frauenspezifischer Angelegen-heiten im Bereich des Unterrichtswesens (1980–1981). Daneben engagierte sie sich bis 1983 als Organisatorin bei „Künstler für den Frieden“ und war als Journalistin im österreichischen Doku-mentations- und Informationszentrum tätig (1982–1984). 1986 ließ sie sich in Wien nieder und publizierte bis zu ihrem ersten großen Erfolg
- dem Kriminalroman Zwischen zwei Nächten - Kurzgeschichten in Anthologien.
Gábor Schein, geboren 1969 in Budapest, ist Dichter, Autor, Kritiker und Übersetzer deutscher Lyrik. Er studierte Ungarische und Deutsche Literatur und ist Dozent für Ungarische Literatur an der Eötvös Lóránd-Universität von Budapest. Seinem ersten
veröffentlichten Gedichtband von 1991
Szavak emlékezete/Das Gedächtnis der Wörter folgten acht weitere, darunter Üveghal/Glasfisch (2001), (retus)/(Retusche) (2003), Panaszénekek/Klagen
(2005), das Prosagedicht Bolondok tornya/Turm der Mondsüchtigen (2008) sowie
Éjszaka, utazás/Nacht, Reise (2011).
G. Schein hat zahlreiche Preise bekommen, so den Radnóti-Preis, den Attila Jozsef-Preis, den Zsigmond Móric-Preis und den Milan Füst-Preis.

Ilija Trojanow wurde 1965 in Bulgarien geboren. 1971, kurz vor seiner Einschulung, flohen seine Eltern mit ihm über Jugoslawien und Italien nach Deutschland. Ein Jahr später zog die Familie nach Kenia, wo sein Vater als Ingenieur arbeitete. 1989 gründete Trojanow den Marino Verlag, der sich auf afrikanische Literatur
spezialisierte. Anfang der neunziger Jahre durchreiste Trojanow Afrika. Aus dieser Zeit stammt sein erstes Buch In Afrika. Mythos und Alltag Ostafrikas (Marino 1993). Trojanow wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem
Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1995, dem Marburger Literaturpreis 1996, dem Adalbert-von-Chamisso-Preis 2000, dem Berliner Literaturpreis 2007, dem Mainzer Stadtschreiberpreis 2007, dem Preis der Literaturhäuser (2009), dem Würth-Preis für Europäische Literatur (2010) und
dem Carl-Amery-Literaturpreis (2011).
 
Petr Borkovec wurde 1970 in Launiowitz
(Louňovice po Blaníkem) geboren. Er hat neun Gedichtbände geschrieben und übersetzte russische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Matyáš Havrda übersetzte er Sophokles „König Ödipus“ (1999) und Aischylos Trilogie Orestie (2002).
Er erhielt den Jiří Orten-Preis (1995),
den Südtyroler Norbert C. Kaser-Preis (2002),
den deutschen Hubert Burda-Preis (2002) und
die Tomáš Hrách-Premie. Lange Zeit war er Mitarbeiter der Zeitschrift „Souvislosti“. Heute ist er Redakteur des Verlages „Frau“ und Programmleiter der Autorenlesungen im Café Fra.

Michal Hvorecký wurde 29. Dezember 1976 in Bratislava (Pozsony/ Pressburg) geboren. Er studierte Ästhetik an der Universität in Nitra (Nyitra/ Neutra). 2004 absolvierte er ein Semester an der Schriftstelleruniversität Iowa City in den USA. Längere Zeit verbrachte er in Belgien, Österreich, Deutschland und Ungarn. Er lebt in Bratislava.

Werke: Silný pocit čistoty [Ein starkes Gefühl von Reinlichkeit] Bratislava 1998; Lovci & Zberači [Jäger & Sammler] Bratislava 2001; Posledný hit [Der letzte Hit] Bratislava 2003; Plyš [Plüsch] Bratislava 2005; Eskorta [Eskorte] Bratislva 2007; Pastiersky list [Hirtenbrief] Bratislava 2008 (Sondg); Slovenský Inštitut [Slowakisches Institut] Schsp. Urauff. 2009 Schwechat; Dunaj v Amerike [Die Donau in Amerika] Bratislava 2010; Naum. Bratislava 2012; Spamäti [Erinnerungen] Bratislava 2014 (Ess.); Wilsonov. Bratislava 2016 (Rom.)

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